Die vierte Betrachtung, z z
fie wahrhaftig u.nd ewig glückftelig machenden,Leben annehmen.
7. Und wann der Mensch die wahreBeschaffenheit dieses Lebens, und das manch-faltige Elend desselben, erkennet und erfah-ret, so merket er auf, wann er von eineranderen und besseren Welt Hörer, so sucheter dieselbe, und nimmt den Beruff darzumir Freuden an: so danket er Gott, daß Erihn von dieser gegenwärtigen argen Welt erlösethat, und ihn nicht immerdar in derselben bleibenlasset, Gal. 1/4.
Nutzanwendungen.
r. Bedenket, daß ihr nicht nur in die-ser Welt keine bleibende Statt habet, sondernauch in derselben täglich manchfaltiges und un-zählbares Ungemach, ja selbst viele und grosse,und oft lange anhaltende, Leiden zu gewartenhabet, und crdulren müsset.
2. Trachtet also nach der besseren, inwelcher ihr nicht nur ewig leben, sondern ewigglückftelig seyn werdet; in welcher ihr von allemUebel befteyet seyn, und nicht nur keine grosse,Leiden, sondern gar keine, haben werdet, sondernin dem Gegentheil alles, was euch angenehm ist,L aller