5 6 Die achte Betrachtung.
wiederlegen suchen, welche zwar für billich imvnothwendig erkennen, nach dem ewigen Lebenzu krachten; es aber für eine vergebliche Mühehalten, Betrachtungen über dasselbe anzustellen,oder eine Beschreibung davon zu machen, ausdem Grunde, weil wir von dem ewigen Leben indiesem Leben so wenig wissen, daß wir auch nichtserhebliches davon sagen können, und die sichselbst durch diesen Gedanken von den Betrachtun-gen über das ewige Leben, und dem vielen An-gedenken an destelbe, abhalten lassen; und sol-ches wird der Znnhalc der gegenwärtigen Be-. trachtung seyn:
Beantwortung einiger Zweifel: daßman von dem ewigen Leben, undvon dessen Beschaffenheit, in diesen:Leben nichts gründliches erkennenoder wissen könne.
Erste Zweifel. Wir wissen nicht vielvon dem ewigen Leben: also können wir auchnicht viel davon sagen, und vielweniger eine Be-schreibung davon geben. Wir müssen die Er-kenntniß desselben, und also auch der Beschrei-bung desselben, biß dahin verharren, wann
wir