Erste Etbauutigs'stonde. 4;
ül'crströmet von Segen und Leben, sie ist ein rech,tes, volles, weites, breites Meer von unendlichemHimmclsgütern und Schätzen. Noch mehr, werjur Versiegelung durch den heiligen Geist kommt,-er hat einen festen Anker seines Herzens, der,wenn es auch anfangt zu stürmen in allerley Noth,Trübsal, Anfechtung und Verfolgungen,' seinSchiflein ni» untergehen lasset, er weiß, es magihm gehen, wie es will, es mag kommen, was dawill, es ist alles zu seinem Besten. Gott ist nunmein und Jesus Christus, der mir meine Sündenvergeben, und die Güter der Ewigkeit sind nunmein worden; da blickt die Seele in die Ewigkeiteneinmal nach dem andern hinein,' und erblickt vonFerne ihren Gnadcnlohn, und wie Rüm. 8. ste-het, sind ihr alle Leiden und Trübsalen leicht undnichts geachtet gegen die überschwangliche Herrlich,kett, die einmal gewiß an ihr soll offenbaret wer,den. Ich frage euch noch einmal, ob wir nicht diehöchste Ursache hätten, auch von diesem Augenblickan, Tag und Nacht auf unscm Knien zu liegen,Und nicht eher zu ruhen, bis wir des Trostes und derGnade und Seligkeit theilhaftig geworden wären ?Ich sorge aber nicht unbillig, daß noch viele solcherarmen Seelen, die dieses hören, und auch itzo lesenwerden, noch nickt wissen, wie man zu diesem grossfen Gnadenbrief kommen, und als ein armer, zag»hafter, zweifelhafter Mensch der Versiegelung thell«hastig werden könne«
Ich will dahero noch zum andern hauptsLch,lich euch aus Gottes Wort aufs allercinfaltigst«zeigen, wie denn ein Mensch zu dem grossen Gui
der