Fünfte Erbauungsffunde. r^z
ben st« sie wohl gar, und lassen sie alles des Guten,lso sie von ihnen haben konirren, beraubet werden»Der Apostel will also damit so viel sagen: Ihr See-7 en, die ihr nun einmal der grossen Gnade der Ver-siegelung durch den heiligen Geist seyd theilhaftig"worden, bezeuget euch doch reckt gegen diesen gros-sen, ewigen und unendlichen GOTT, nehmet euchlboch ja in acht, damit ihr ihn nicht bewege» mogcr, sichvon euch zu entfernen,(verglichen, i Sam.76, r-.cap,28, i). 16.) sich aus euren Herzen zu entziehen,und seiner Gnade und seines Trostes beraubet wer-den zu lassen, euch, statt desselben, mit Fluch, Zorn,und mit Strafe zu belegen, euch all Rebellen undUngehorsame heraus zu stosscii aus dem Reiche der(Gnaden, und euch mit derjenigen Straft zu belegen,welche solchen Feinden/ solchen Rebellen Gottes ge-höret , dir sich die Gnade, die Liebe, die Wohlthuten nicht bewegen lassen, ihm zu gehorsamen, nochDasjenige zu beobachten, was er von ihnen beohaOLet wissen will. Das ist der allgemeine VerstandDiisrr Worte. Wir können dieses auch erläutern^'aus Ies. 6g, 9. io. da der Prophet das Bezeug«»der Menschen also beschreibet: Er nahm ste auftund rrux ste allezeit von Ältere her. Aberfte erbitterten und entrüsteten seinen heili-gen Geist; darum ward er ihr'Feind, undDritte wider ft>. Wie ein Regent seine Uyter-Ihancn, wenn sie sich nicht recht verhalten, mit har-ler Zucht straft , so bezeuget sich der heilige Geist ge-gen seine Versiegelte- wenn sie ihn betrüben.
Ich will kurz anzeigen, vor was sich wahrhaf-
tige Christen sorgfältig zu hüten haben, wenn fit
ein-