Band 
Zweiter Theil, Zweite Abtheilung.
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da der Wind, statt NW, wie er in den MonatenNovember bis April in der Regel seyn sollte, oftSW und sogar auch S ist. Dieser Canal ist schonvon einigen Capitänen der Englisch -OstindischenCompagnie empfohlen worden, im Fall der Windgünstig ist; ich halte aber selbst bei conträremWinde, wofern die Fluth nur günstig ist, diesenCanal für viel vorteilhafter, als den von Bantam:weil wenigstens die einzige Gefahr, vor welcherman sich in Acht zu nehmen hat, der Strom-Felsen, über dem Wasser hervorragt, da hinge-gen in dem Bantam- Canal das Laviren, der Riffewegen, deren Lage nicht genau bekannt ist, sehrgefährlich werden kann. Ein Schiff ist freilichin einer unangenehmen Lage, wenn in der Mittedes Canals eine Windstille ein tri tt; man ist abereben so übel in der Passage an der Java -Seitedaran, wo die Tiefe 5o Faden auf felsichtem Bo-den beträgt *). Für Schiffe die von Norden kom-men, ist dieser Canal dem östlichen weit vorzu-ziehen ; für die von Süden kommenden mag jenerwährend der SO Monsoone Vorzüge haben, dochwürde ich auch in diesem Falle den Zutplien-tanal wählen.

Die Fluth nach SW hielt bis um 4 Uhr an,und wandte sich dann nach NO. Da ich es für

+ ) Das Englische Schiff Richmond ankerte wahrend ei-ner Windstille im Zutphen -Canal, nahe bei « 1 er Zutphen -Insel, und fand 48 Faden schlammigen Boden.