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tigen und mühsamen Beruf mit Munter-keit und Nuzen genug zu thun ; sondernallermeist eine sorgfältige Selbst-Prüfunganstellen , ob er in seinem Herzen einenläutern Trieb verspüre/ demgrosstnGOttund Heiland in seiner Gemeinde zu die-nen , und in solchem Dienst alle seine Kräf-te willig und mit Freuden anzuwenden;als woraus eine angenehme Zufriedenheitdes Gewissens, und ein getrostes Ver-trauen auf die Hülfe und den Schuz desAllerhöchsten / für die ganze künftige Le-bens-Zeit, entspringet.
Wann dann ein Pfarr- oder Kirchen- Des äussDienst ledig geworden , dessen Oll-uurserlichen.bey Uns, oder bey einheimischen, oderfremden (m^oren, oder bey den Ge-meinden , stehet: so will es stch gar nichtgeziemen, daß er stch auf eine ungestümeund allzu niederträchtige Weise, wederselber, noch durch andere, darum bewer-be , viel weniger durch Versprechungen,oder durch andere krumme Wege, den-selben an stch zu bringen trachte,. als inwelchem Fall er nicht sagen könnte, daßihn der HERR gesendet hatte; sonderner soll stch, auf eine dein heiligen Amte,und seinem Charakter anständige Art, beyUns, oder bey andern, die das Recht zuwählen haben, anmelden, und inner denSchranken der Bescheidenheit, Unserergemachten , und in jedem 8^060 zu ver-lest« üblichen Erläuterung gemäß / blei-bt 4 ben: