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sder wenigstens in kcrnhaften 8c.lic-mr-ri5.mi8, aufsezen ; und auf der Canzel nichtaus dem Papier ablesen, sondern um meh-rere Ansehens und Nachdruks willen, auchsich bey ihren Zuhörern nicht in den Ver-dacht einiger Trägheit zu sezen, lind dasPredig--Amt verächtlich zu machen / aus-wendig hersagen ; auch in ihren Vortrü-gen sich weder einer allzuschlechten und,niederträchtigen Mund-Art/ noch allzwhoher und gekünstelter Worten zu bedie-nen/ sondern / als rechte Schriftqelxhrte,sich au die einfältige / klare und kräftigeRedens-Arten/ die in der Schrift selbstvorkommen / gewöhnen. Alles in derAbsicht, daß sie vor GOtt in Christo,als aus Lauterkeit / und als aus GOttrede» / uud nicht sich selbst / sondern JE-sum Christun, predigen.
An den heiligen Sonntagen soll das, Bondenwas des Morgens abgehandelt wird / nichtein Stük - Werk seyn, daß nervlich einer Morgen-heute einen Text aus diesem / nach acht Predigen.Tagen aber aus einem andern biblischenBuch verlese; sonder», es soll ein jeder(Fest-und Bettags--Zeiten/ und andereaußerordentliche Anläse / ausgenommen)einen der vier heiligen Evangelisten / odereinen lehrreichen Theil aus denselben, vorsich nehmen, und in guter Ordnung nach dieeinander erklären; und zwar so erklären, Texte abzu-daß er jeden , auch nach Beschaffenheit handeln,der vorkommenden Materie, weitläusti-spredicakicm-Ordn.j B gen