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Dritter Band.
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Veit, gar nichts, oder wenig zu gewinnen, wird dasund dannenher bey ehrlichen Leuten,welche gern arbeiten und ihr Bestes thaten, meiim, et-die Nahrung und Unterhalt sich über-wan» auchallftekt; desgleichen wann eine solche-mmra.Haushaltung, unversehens mit schweren

Krankheiten, oder andern grossen Unfällen ^ "2.

angegriffen wird, so wird solches von UnsernAllmosens-Pflegern gar mitleidig beherzi-get, und von denselbigen bestmöglichst er-sezt, entweders mit Vermehrung des lie-ben Allmosens, oder aber mit Verordnunggar eines Euraordinart-Allmosens. all-wegen bis auf wider erfolgende Besserung,daß wann die Arbeit wider vorhanden,und die Gesundheit erfolget, solches wi-derum abgeschrieben werden soll.

Im Fall sich heimliche Arme , durch Den beim,ihre Seelsorger , oder sonsten in andere Ar-Wege enrdeken, es seyen Wittwen, Wats- des AnnÄlein,bethligerige, oder sonst fromme man-dms «-gelhafte Personen, die niemal viel übriges m?n, wirdgehabt, und gleichwol um das wenige, so nuch bE-sie gehabt, durch erfolgte Unfälle kommen,A ^inmittelft sich aber redlich halten, nachVermögen arbeiten, allein damit ihre ge-nügsame Unterhaltung auch nicht findeninogen; solchen Leuten, die sich des öffent-lichen Anmeldens schämen, wird von Un-sern Allmosens-Pflegern, auch allweg nachGebühr und hilflich begegnet werden.

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