Band 
Dritter Band.
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Herbergen zu Tag und Nacht, auch viel- erbk-malen mit unflätigen, bösen, erblichen N,?. -Krankheiten und Anliqen, damit sie be-haftet , zu grossem Schaden vieler ehrli-cher Haushaltungen, davon Uns mithin.leidige Exempel vorkommen; vor denenauch über dieses nichts sicher, sondernwas sie immer körnten und mögen verstell-ten , und hernach alles dasjenige, wassie mit dergleichen verbottenen Mitteln,

Betrug und Dieberey, samt ihrem im-Verschämten Bettelwesen überkommen,hinwiedernm gottloser und müssiggehen-der Weise verzehren, mit grosser Verär-gerung vieler frommer Leuten , die sol-ches etwann selbst sehen. Dieses gottloseGesind und Bettelvolk sollen die bestell-ten Profosen mit grossem Ernst ausunsern Landen abschaffen, und auf erzei-gende Widersezlichkeit, selbige gefänglichund wolverwahrlich allher zu unsern Han-den überliefern, um gegen denselbigen,als widerspänigen und ungehorsamen,den erforderlichen Obrigkeitlichen Ernstvorzunehmen; da dann jedermann der Un-ser» hierbey ermähnet seyn soll , bemeld- Man so«ten unsern Profosen, auf Erforderung, denPwfo-gegen diesem gottlosen Gesind, alle noth- s" "-derWendige Hälft zu leisten; oder es möchte NiM-nsich, dieser gottlosen Leuten halber < so ^stark wollen schwellen, und derselbigeuso viel in das Land sich lassen, so sollendannzumalen die Dorfwachten wiederumC 2 au-