Band 
Fünfter Band.
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ch, tzen, das Pflanzen verschiedener Arten von Bäumen,ich welche in nassen Böden wohl fortkommen; dergleichenzv. alle Arten von Weydstöcken, Sarbachen, Erlen undan weniger nassen Orten die Eschen sind. Diese Bäumeverbessern nicht nur den Boden, da sie die Feuchtig-iN, keil an sich ziehen , sondern sie geben auch dem Viehein -er heiffen Sommers«Zeit einen kühlenden Schabtrn; zu geschweige«, daß die Zweige, sonderlich vonden Eschen, ein gutes Futter, auch alle diese Bäumegb jn kurzer Zeit durch das Stucken eine ziemliche MengeBrenn - Holz zu Verschonung der Waldungen gebenkönnen.

A Diesem zufolge solle» alle Weydgänge mit -erglei»N chen Bäumen besetzt werden; doch so, daß zwischen2. Bäumen ;o. bis 40. Schuhe Raum übrig gelas»!»> sm werde. Dabey soll man fich in Auswahl der Bäu»^ men nach Beschaffenheit des Bodens richten.

In gar tiefen und sumpfichten Böden kann manfich verschtedner Arten von Weyden ° Bäumen bedte»^ neu, welche zur Pflanzung eine sehr geringe Müheerfodern. Man schneidet nämlich von einem gesuu»den Weydstock Schnh lange Stangen ab, doch so,daß sie unten nach einer Seiten schief zugeschnittenwerden. Diese Stangen stellet man 4. bis 5. Tagevorher, ehe sie gepflanzt werden, mit dem Ende, dasv in die Erde hinein soll, in Wasser; nachher steckt man'' fie i Fuß tief in die Erden, bevestnet sie an einemstarken Pfahl, und verwahret sie mit Dörnen, da«mit das Viehe darvon abgehalten und verhindert wer»de, daß es solche, ehe sie fich durch Wurzeln genug»sam bevestigt, nicht umstoffe.

Die Sarbachen können auf gleiche Weise gepflan-zel werden. Man schneidet die Stangen 6. Fuß lang,g und so dick, wie eine Ktndsfaust. Unten zu müssenn sie schief zugeschnitten seyn, und is. Zoll tief in die> Erden gesetzt werden.