Band 
Fünfter Band.
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S 0.

; Erinnerung

^ an >en

L. Landmann,

wie er die anscheinende Hoffnung eines gesegnetenObst-Wachses vor der drohenden Verheerung

' der

Laub- oder Mayen-Käfer.

^ einiger Maaßen sichern und das besorgende Uebelvermindern könne.

^ nno 1771.

(? dich, L. Landmann! durch Vorurthetle oder eine^ leichtsinnige Nachläßigkeit nicht verführen, die Ur-

- fache deines oder deiner Brüder darbenden Elendes zuwerden! Fasse einmal (sonderheitltch du, der du ehe»dem allzusorglos gelebt) den muthigen Entschluß, al-les das mit ««ermüdetem Eifer zu thun, was, unterMitwirkung des Göttlichen Segens, dir mehrere Feld-Baum- und andere Früchte verschaffen kann! Lege dieHände nicht in den Schoos, und sage: Ich willGott walten lassen; bis daß du alles das gethanhast, was in deinem Vermögen gestanden: Denn dashiesse, die von dem unendlichen Schöpfer aller Din-gen empfangene Leibs- und Seelenkräfte mißbrauchen,oder ungebraucht lassen: Das wäre so viel, als Gott aufeine höchst strafbare und sündliche Weise versuchen wollen.

^ Stelle dir zum Exempel vor, es würde eine Räu«berschaar dich überfallen, und dir unbarmherzig, nichtnur deinen eingesammelten Vorrath von Lebensmitteln,der zu deinem und deiner Haushaltung Unterhalt un-entbehrlich wäre, rauben, sondern auch deine Frucht-felder, Bäume, Wiesen, Weinberge, rc. (darauf