XXI«
In den Jahren 17 33 und 1779 segelten die Lieu-tenants Spangberg, Walton und Scheltingnach den Kurdischen Inseln und nach Japan .Bin Sturm trennte sie auf ihrer zweiten Reiseim Jahre 1739. Sie berührten die östliche Küstevon Japan an verschiedenen Orten: Spangbergmit Schelting in 33 ° 41' und 58 ° 2 5 -* derBrei-to; Walton in 38 ° 17', er verfolgte die Küstebis 38 ° 48 ' *)• Die Kurilen untersuchte S p a n g-berg bis Jesso oder Matmay, und gab bei sei-ner Rückkunft eine Charte von ihnen heraus,welche 22 Inseln enthält, von denen man, wegenihrer unrichtigen Verzeichnung, jetzt nur wenigemehr erkennt. Im Jahre 1741 und 1742 segeltenSpangberg und Schelting wieder ab, um zuuntersuchen, ob Japan mit Kamtschatka unter ei-nem Meridiane liege; denn man zweifelte, obSpangberg und Walton wirklich. Japan gese-hen, und glaubte überzeugt zu scyn, dafs sie dieKüste von Corea für die von Japan gehalten hät-ten« Diese zweite Reise hatte aber keinen Erfolg;denn Spangberg* Schiff ward leck, und erkehrte sogleich zurück. Sein Begleiter Sch el ti n guntersuchte indefs die Mündung des Amur . Derspäterhin richtig befundene Unterschied der Län-ge zwischen Kamtschatka und Japan , den Sp aitg-n erg und Wal to n bestimmt hatten, bewies, dafssie wirklich auf ihrer ersten Reise die Küstenvon Japan erreicht hauen. Seit Spangbergs Zeitbis zur Absendung des Japaners Kodoju, wel-chen der jüngere Laxmann im Jahre 1792 aufBefehl der Kaiserin Catharine in sein Vater-land zuriiekführte, sind die Kurilischen Inseln
•) Müllers Sammlung Russischer Geschichte, dritterBaud S, iö3 — 167.