Band 
Erster Theil.
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dafis wir gezwungen waren, in einer Entfer-nung von ai Meilen von Kopenhagen die An-ker zu werfen. Früh am andern Morgen lich-teten wir sie wieder, und erst um halb 6 UhrAbends kamen wir auf der aufsern Rhede vonKopenhagen in 7^ Faden Tiefe, lehmigen Bo-dens, vor Anker. Die Krön - Batterie lag vonuus in SW ü5° ; der runde Thurm in der StacUSW 5o°.

Gleich nachdem wir geankert hatten, kämein Offizier von der Krön-Batterie an Bord,uns zu unserer Ankunft Glück zu wünschen,und von Seiten der Regierung uns jede Hülfe,der wir zur Beförderung unserer Geschäfteallenfalls bedürfen würden, anzubieten. Da wirdas Schiff ganz umladen mufsten, so hielt ichum die Etiaubnifs an, dieses auf der innernRhede thun zu dürfen. Das Admiralitäts-Col-legium ertheilte mir die Erlaubnifs dazu amfolgenden Morgen. Das Pulver ward sogleichabgeführt, und den 20. August gingen wir nebstder Newa auf die innere Rhede , wo der grÖ-fsern Sicherheit wegen beide Schiffe sich aufzwei Anker legten. Die Admiralität hatte unsauch mit Boten zum Ausladen versorgt. Wirfingen daher diese Arbeit, welche mit mehrBeschwerlichkeit verknüpft war, als ich mirvorgestellt hatte, ohne Verzug an, und hattensie auch nach 10 Tagen fast beendigt, als einBrief aus Hamburg von unserm Consul uns indie äufserst unangenehme Nothwendigkeit ver-

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