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Die Holz-Architectur der Schweiz / von E. G. Gladbach
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Fig. 63 b zeigt sodann das Vorschieben der Dachgebiilke um einigeFusse über die Wandflueht, um die weit ausladenden Aufschieblinge derSparren zu stützen, vorzugsweise in den Kantonen Aargau und Thurgau ,

Fig. 64.

Fig. 62 (siehe S. 73),

analog der in Obeibayern vorkommenden Konstruktion, wo nach Figur63 a die verlängerten Sparren des mit Steinen belasteten Schindeldaches,auf hohen zweifach aufeinander gelegten Fussfetten liegend, von demvortretenden Dachgebälke getragenwerden.

Eine spezielle Anwendung desRiegelbaues im Anschluss an Block-wände findet man bei der Anlagevon kleinen Erkern nach Fig. 64,welche besonders im Toggenburgi-schen (St. Gallen) an den Eckender Blockhäuser beliebt waren. Hier-nach tragen die verlängerten Vor-stösse der Blockbalken die Schwellender schmalen Riegelwände des acht-eckigen Erkers, welcher mit zierlich ausgeschnittenen Brettern vonAussen bekleidet und durch die beiden Stockwerke durchgehend, miteinem spitzen Schindeldach gedeckt ist. Da, wo die Blockwände an

Fig. 63.

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