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Die Holz-Architectur der Schweiz / von E. G. Gladbach
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in senkrechtem Kopfschnitt über jener Kreiskurve, wie in Fig. 68 c,so erkennen wir daraus den specieUen Charakter der Unterwaldner Bauart.Im Kanton Glarus , wo das weitausladende Dach des Berner Oberlandes

*

Fig. 71.

Eingang fand, sind jene Fettenköpfe in stereotyp wiederkehrenden Formennach Fig. 70 profilirt, schwarz und roth bemalt und die stützendenBlockbalken nach einer schiefen Linie abgeschnitten.,

Im Kanton St. f.

Gallen, wie auch ^in den an Zürich grenzenden Thei-len von Schwyz und Zug verbindetsich häufig das beider Riegelwanderwähnte Drei-ecksystem vonSchwellen undPföstchen beim

Fig. 72.

Auflager der äus-sersten Giebel-sparren auf denDachfetten, mitden stützendenund nach dersel-ben Viertelskreis-kurve profilirtenBlockbalken.

Die hängen-den Sterne oderKnöpfe am un-

teren Ende jener Pföstchen sind nach Fig. 71 wie beim Riegelbau ausdem ganzen Holz geschnitten und nicht besonders eingezapft.

Nach Fig. 72 sind ferner die äussersten Giebelsparren oft zierlichabgefasst und ebenso die Bretter profilirt, welche die Hirnseiten der