Band 
Erster Theil.
Seite
72
JPEG-Download
 

_ 72

auf dem Hause der Inquisition beobachtet -wa-ren, gab für die Breite dieses Hauses, -welchesals die Mitte der Stadt angesehen werden kann,

28° 28' 20" N.Die Lange nach N° 128 16 0 15' 42" W.

Die Abweichung der Magnetnadel aus meh-reren Beobachtungen, die mit 2 verschiedenenAzimuthai -Compassen gemacht waren, wurdegefunden 16 0 01' 50"

Im Jahre 1792 betrug sie 16 0 52' 00"Für die Inclination der Magnetnadel stellteDr. Horner keine Beobachtungen an, weil icheinige Tage früher von hier segeln wollte, alses mir nachher möglich wurde; weswegen ichdas Iuclinatorium nicht ans Land zu bringenbefahl. Auch haben die Versuche von La Pe-rouse gezeigt, dafs an« den Beobachtungenliier kein befriedigendes Resultat zu erwartensei, welches La Perouse der Menge von Ei-aen zuschreibt, welches im Boden von Tene­ riffa enthalten seyn soll. Das Thermometerstand den Tag vor unserer Abfahrt am höch-sten, es stieg bis auf 22 Grad, und war wah-rend unser« hiesigen Aufenthalts nie unter19^ Grad gefallen. Der Barometerstand vari-irte nur sehr wenig, selten über zwei Zehn-theile eiuer Linie. Der gewöhnliche Stand war29 Z. 90, und 29 Z. 92. Nach den Beobach-tungen, die Fleurieu hier im J. 1769 überEbbe und Fluth angestellt hat, ist die Zeit derhohen Fluth im Neu-und Yollmonde 3 Uhr;