Band 
Erster Theil.
Seite
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haue. Der Wind war abwechselnd NNW, Nordund NO.

Den 6. November bei T3ges Anbruch sahenwir die Insel St. Antonio in einer Entfernungvon 25 bis 28 Meilen. Da der Wind sehrschwach war, so steuerte ich gerade nach We-sten, um mich noch mehr vom Lande zu ent-fernen, weil in der Nahe von hohen InselnWindstillen sehr häufig sind. Um Mittag beob-achteten wir in 17 0 55 ' der Breite; die Süd-west-Spitze der Insel lag uns dann in SO 24°in einer Entfernung von ungefähr 45 Meilen.

Ich steuerte jetzt WSW, und da der Wind ge-gen Abend frischer ward, SWtW. Den folgen-den Mittag lag uns die Südwest-Spitze der In-sel St. Antonio in SO $( 3 ° in einer Entfernungvon 54 Meilen; jetzt steuerteich wieder SSW. \

D as Mittel von mehreren Reihen von Monds -Abständen, welche wir diesen Morgen nahmen,gab für die Länge auf den Mittag reducirt 26°

17 * 07". Die Uhren gaben 26° 24' 4 0 "* Ichberechnete die Länge der Südwest-Spitze vonSt. Antonio nach der grofsen Arnoldsche»

Ulii' N' , Jcjii bcatcu ruu uusou Cluono-

metern, 25° 24' 00". Die Abweichung derMagnetnadel ward i 5 ° 06' westlich gefunden.

Die Passage westlich von den Inseln desGrünen Vorgebirges verdient offenbar den Vor-zug vor der östlichen, indem die Erfahrungaller Seefahrer beweist, dafs westlicher immerein frischer Passat - Wind wehet, während