Band 
Erster Theil.
Seite
106
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jedoch mir verschiedenen Einschränkungen, wel-che den Handel und die Industrie drücken, undüberhaupt ein sehr lächerliches Licht auf diesevermeinte Wohlthat werfen, indem das Haupt-producl des Landes, Holz, gar nicht verführtwerden darf, und die übrigen Producte nur fürbaares Geld veräußert werden können. Esmöchte aber wohl kein Schilf aus Europa nacliSta Catharina kommen, um dort für baaresGeld Kaffee Zucker und Rum zu kaufen; auchzweifle ich sehr daran, ob man auf der gan-zen Insel und auf der benachbarten Küsteeine Ladung für ein Schilf von 400 TonnenEnden würde. Da es nun den Einwohnern ver-boten ist, ihre Producte anders wohin, als nachRio Janeiro zu verführen, so bleibt der Han-del auch jetzt wie ehemals in dem elendestenZustande. Die nolhwetidigsten Bedürfnisse undYfaaren, die hier im Überfluß verfertigt wer-den könnten, als Seife, Theer u. s. w., sindso selten, dafs bei unserer Ankunft die Ein-wohner uns ihre Lebensmittel nur für derglei-chen Waaren verkaufen wollten. Kaum tritt

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Bauin und die Pflanze, von welcher man dasCastor-Ol (Oleum lUcini) zieht,' in großerMenge. Es war aber dem Dr. Espenbergunmöglich, auch nur eine kleine Quantität die-ses Öls sich zu verschaffen, obgleich er sehrdarauf gerechnet hatte, sich hier damit zu ver-sorgen» Mein Ziinniennann, den ich ausge-