Band 
Erster Theil.
Seite
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Wellen nicht sogleich legen Können, und un-sere Masten waren dadurch in noch gröfsereGefahr als vorher gerathen. Der Leck desSchiffs machte uns während des Sturms weni-ger Sorgen, als ich erwartete: denn da dasgewöhnliche Zuuehmen des Wassers vorher sichvon 7 bis auf 12 Zoll in einer Stunde belau-fen hatte, so beruhigte es uns nicht wenig, zufinden, dafs es während des Sturms höchstensbis auf 15 Zoll ging. Doch machte die sehrstarke Bewegung des Schiffs das Pumpen au-fserordenilich beschwerlich.

Diesem bösen Wetter folgte ein außeror-dentlich schöner Tag, der uns sehr zu Stattenkam, uni das Schiff wieder in Ordnung zu brin-gen, das an und für sich zwar nicht gelittenhatte, dessen Tauwerk aber viel Reparatur er-forderte. Der Wind, welcher allmählich nach-liefs, wehete nun aus Westen. Sobald die Se-gel gesetzt waren, welches erst am Mittag ge-schehen konnte, steuerte ich nach Norden zu.Abends um 6 Uhr sahen wir in WNW, in ei-ner Entfernung von ungefähr 4 5 Meilen, Land. DieNacht hindurch hatten wir Windstille. Die Wel-len, die sich noch nicht ganz gelegt hatten,trieben uns ein wenig nach Osten. Um 9 Uhrden folgenden Morgen zeigte sich das Landgeiadc in Westen , wir näherten uni ihm nurlangsam. Im Mittag betrug seine Entfernung36 Meilen. Es erstreckte sich von NW 43 0bis NW S 4 °* In dem Augenblicke war die