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323) Eine Flesche wird Redn» geheißen / sobald dieSeiten derselben mehr als -50 Schritte Länge haben; derausstehende Winkel des Redans kann abgestumpft oder vonder Mitte auf die Hälfte der Kapitallinie zurückgezogenwerden; in dieser Form wird das Werk Pfaffenmütze (b»i>^riet üe prLtrc) genannt.
Die Stärke der Fleschen kann dadurch vermehrt werden /daß am Ende ihrer Seiten eine kurze ausgehende Flanke an-gebracht wird/ um diese zu bestreichen; — den Redans wirddadurch ein Flankenfcucr verschafft/ indem auf der Mitteihrer Seiten ein ausgehender Winkel/ in Form einer Flescheangelegt wird.
Lu nette wird dasjenige Werk geheißen/ welches durcheine Flesche und zwei zurückgezogene Flanken gebildet wird;die Seiten werden gewöhnlich 60 Schritt/ jede Flanke 2aSchritt lang gemacht.
Befestigte Linien.
326) Fortlaufende Linien (lignss oourinuer) be-stehen in ein - und ausgehenden Winkeln/ und werden mitRedanS/ Tcnaillen/ RedanS mit gebrochenen Courtinen/Redans und großen Tcnaillen / oder mit Cremalieren / als»mehr oder weniger komplizirt/ auSgesteckt.
Um eine Linie mit Redans anzulegen / werden auf 36»Schritt oder auch näher von einander/ solche Werke aufge-worfen/ deren Kapitallinie 66 und die Kehle 80 Schrittebeträgt/ welche Punkte durch einen Mittelwall unter einanderverbunden stnd.
Eine tenaillirte Linie wird solchermaaßen angelegt/ daßsich die Seiten des Werks gegenseitig bestreichen können; auf36» Schritte Distanz werden die Kapitallinien 66 Schritt langabgemessen und die Brustwehr wird auf die Mitte vereiniget. ^Die Linie mit Redans und gebrochenen Courtinen (oder )die sogenannte gueue ü'kironäeilö) besteht aus abwechselndsolchen Tcnaillen und Redans; auf die gleiche Front von36» Schritt/ wird in der Mitte die Kapitallinie der Courtinevon 66 Schritt abgemessen und die Brustwehr solchermaaßengezogen, daß sie sich an der Kehle der Redans vereinigt.