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Beschreibung und Gebrauch einer neuen und allgemeinen eccliptischen Tafel worauf alle Finsternisse des Mondes und der Erde in ihrer natürlichen Gestalt vorgestellt werden, nebst der leichtesten Art dieselbe und die dabey vorkommenden Umstände zu berechnen und zu entwerfen / durch J. H. Lambert
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112
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H2

Neue Projecrion

ker rechten Winkeln durchschneiden. Da nunbey dieser Projectionöart, alle Meridiani crrcu-lar sind, und sich in dem Pol unter ihren wah«ren Winkeln durchschneiden, so lassen sich dieCentra, aus welchen sie beschrieben werden,auf der Linie Z b leicht finden. Denn so z. E.ist der Mittagskreis der 4ten Stunde ik um60 Gr. von X? entfernt, daher macht der dazugehörende Mittelpunct n, wenn man aus dem-selben eine Linie in k zieht, einen Winkel nkivon zo Graden.

Xo. Da wir die Mondbahn bX nach der Uraniburgi-schen Zeit in Stunden getheilt haben, so werdenwir auch nun damit anfangen, die Umstände derFinsternis für Uraniburg zu bestimmen. DiePolhöhe dieses Ortes ist 55 Gr. 45 M. Dem-nach der dazu gehörige Parallelcircul, vonwelchem wir weiter nichts als diesen Bogen ge-brauchen , weil die Finsternis sich zu Uraniburgnicht weiter erstreckt. Wir bemerken demnach,daß Uraniburg in c auf dem Mittagökreife der2oten Stunde liegt, wenn der Mittelpunct desMondschattens in e ebenfalls aufXX Uhr fallt, unddaß es auf diese Art Stund für Stund fortgeht.

XI°. Man ziehe nun Xc und mit dieser eine Parallelee k. Sodann trage man Xc auf die Scalawo sie auf den 55 Gr. fallt. Diese Distanzfasse man auf der Scala ö und trage sie auö ein k; so stellt X den Mittelpunct der Sonne,k den Mittelpunkt des Mondes vor, wie er zuUraniburg um XX Uhr gesehen wird. Aufeine ähnliche Art wird z.E. für die 22te Stunde