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bayerischen Staates während der Regierung desherrlichen Maximilians Joseph innig ver-schmolz, so ward das durch die Betrachtung ver-anlaßt, daß nur aus einer getreuen Darstellungder inneren Verhältnisse Bayerns hervorleuchtenkonnte, was Bayern während eines Zeitraumesvon sechs und zwanzig Jahren als ein getreuerBundes-Genoße denen Mächten zu leisten vermochte,denen es sich mit allen seinen Kräften, mit allenseinen Ueberzeugungen hingegeben hatte.
Möchte es mir doch gelungen seyn, die allge-meine Stimme dahin zu vereinigen, daß BayernsKönig und sein Volk, auch wenn die heftigstenStürme über den Welttheil hinzogen, nie von derBahn strenger Rechtlichkeit abwichen; daß jedeVeränderung in den staatsthümlichen Grundsätzenund Verbindungen Bayerns , nur von dringendenUmständen und gebieterischen Einwirkungen veran-laßt worden, jedoch immer mit jener Freimüthig-keit und Offenheit geschehen waren, welche dasVertrauen der Bundes-Genoßen, die Achtung selbstder Feinde in Anspruch nehmen mußten; daß Mä-ßigung und Treue in eingegangenen Verbindlich-keiten die vorherrschenden Grundsätze der Regie-rung Bayerns waren; daß sich Bayerns Königund sein Volk nie von der regen Theilnahme andem Wohle des gemeinsamen deutschen Vaterlan-des lossagten und dem Wohle desselben jederzeitdas edelste Blut und die edelsten Kräfte mit Freu-digkeit zum Opfer brachten.