Band 
Erster Band.
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derer Inspecteur der Infanterie und Kavallerie, nebsteinem Generalstaab der Armee aufgestellt. Doch gienges mit der beabsichtigten Vermehrung des Heeres äus-serst langsam von Statten; inzwischen bestand dasselbeEnde Jahrs 1791 schon aus iy,6y6 Mann mit 840 Pfer-den; und die Artillerie aus 6 y 5 Mann und 6-, Pferden,da Ende Jahrs 1788 die Artillerie bloß 4 yl Mann und1.6 Pferde gezählt hatte. Auch die verschiedenen Vor-rathshauser füllten sich mit Kriegs - Bedürfnissen. Manl'osete das bisherige Jager-Korps auf, welches, aus304 Mann und 73 Pferden zusammengesetzt, den Polizey»dienst im gestimmten Baiern, in den HerzogthümernNeuburg und Snlzbach, wie auch in der obern Pfalz versehen hatte. Dagegen verlegte man, für gleichenZweck, die vier in Baiern garnisonirenden Kavallerie-Regimenter austs Land, und zwar so, daß die darausden Unterthanen erwachsende Last um vieles erleich,tert wurde.

Eine Summe, womit bisher nur ohngefähr 20,00aMann unterhalten worden waren, reichte bey diesenneuen Anordnungen nun hin, in Friedenszeiten ein«Macht v«m 31,680 Mann, und noch dazu besser, dennehemals, zu halten. Das bewiesen selbst die Unter-suchungen , welche von einer wegen dieses Gegenstandeseigen angeordneten Kommission sehr gründlich und er-schöpfend gemacht worden waren. Graf Rumfordhätte mehr leisten können; aber er hatte mannigfaltigeSchwierigkeiten und Borurtheile zu bekämpfe». Daher,und bey den beschränkten Mitteln, welche ihm zu Ge-bot standen, war, beim Ausbruch des ersten KriegeSgegen Frankreich , das baierische Heer noch nicht in ei-»em Zustande, der den Gefahre» angemessen schien.