Band 
Erster Band.
Seite
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scheu Rhein an, von Hünningen, Mannheim bis Düs-seldorf; unterstützte die bewaffneten Bauern der Berg-straße , und Sztarray mußte seine Vorposten bis indie Nähe von Frankfurt schieben. Doch Massen« ließsich durch das Alles nicht irren. Aber seine Lage wardbedenklicher, als Suwarow (2ten April) über dieAdda gegangen war; als Dukkasowich und Ro«send erg, die österreichischen Feldherren, den GeneralSerrurier, auf Moreau'S linken Flügel, bei Per«derio, übermannt, eingeschlossen und die Waffen zustrecken gezwungen hatten; als endlich die Fahnen derverbündeten Machte (am Löten April) siegreich in Mai-land einzogen. Denn nun stand Massena's rechterFlügel in Graubündten vom französischen Heere in Ita-lien abgebrochen.

Die erste Wirkung davon ward, daß der am Aus»senende dieses Flügels im Veltlin stehende GeneralLoison nach Chiavcnna und Thusis in's InnereBündtens zurückziehen, daß selbst Lecourbe, welcherfich noch in den ersten Tagen deS Maimonds im Ober-«ngadin gegen Bellegarde's wiederholte Angriffemännlich behauptet hatte, nach Bellinzona zurück«gehen mußte. Inzwischen war diese Bewegung in sofern für Massen« vortheilhaft, daß er dadurch vonBellinzona her den Paß über den Gotthardsbergdeckte, wohinaus von der andern Seite durch den Kan-ton Uri General Soult die Zügänge frei machte, welcheihm daS ausgestandene Landvolk daselbst sperren wollte.

Nur noch das vom Rhein durchströmte HauptthalGraubündtens war in Massena's Gewalt. Noch hieltder Luziensteig fest, welchen Hvtze, der mit 20,000

Mann