Band 
Erster Band.
Seite
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dem er den größten Theil seines Geschützes aus Italien über den Comersee und Splügenberg an sich genommen,Chur verlassen, und sein Hauptgelagrr von Feldkirch nach Lindau verlegt.

Die neue Vertheidigungs-Linie des Erzherzogs lehnteihren linken Flügel also an das verschanzte Lager beiFeldkirch und die höchsten Spitzen der Gebirge Vorarl-bergs und Bündtens. Im Vvrarlbergischen und in Chur standen Oesterreicher. Die Linie gieng längs dem Bo-densee bis Buchhorn, wo die Condeer aufgestellt wa-ren. Zwischen dem linken und rechten Flügel deckte derBvdensee den leeren Raum. Uebcrschwemmungen sicher-ten die Heermitte. Diese Oertlichkeiten gestatteten demErzherzog, seine Hauptkraft im rechten Flügel, zwischendem See und den Bergen des Schwarzwaldes zusammenzu drängen, die Zugänge zu seiner Stellung zu ver.schließen, und durch die Bewegungen seiner Reitereidie Vertheidigung deS rechten RheinuferS weit auszu-dehnen.

Die Franzosen hingegen, nun wieder im Besitz derHaupteingänge der Alpen und der Verbindungen recht»«nd links mit Italien und den Rhein , drohten jetzt vonneuem über Disentis und Sargans die WiedereroberungGraubnndtens; während alle Anstrengungen des GeneralsLaudon und des Obristen Strauch im Piemont , inSWalliserland vorzudringen, außer aller Verbindung mitden Schritten des verbündeten Hauptheers in Schwaben «nd am Rhein geschahen.