Band 
Erster Band.
Seite
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ju vereinigen, und verhieß dem Hause Oesterreich nichtnur sehr beträchrliche Hülfsgelder» sondern auch die feier-lichste Gewährleistung des immerwährenden Besitze» vonItalien .

Dies letztere entschied. Der Wienerhvf, unbeachteter, außer England und dem deutschen Reich, keinenVerbündeten hatte, da Preußen und Dänemark demGrundsatz der Unpartheisamkeit, und Schweden derHandlungsweise Rußlands treu blieb, lehnte alle er-neuerte Anträge des ersten Konsuls von Frankreich ab.ES bot vor Allem auf, seine Heermassen in Italien ,wie in Deutschland , in einen Achtung gebietenden Standzu setzen. Der Landsturm in Schwaben und am Mit-telrhein wurde auf's neue aufgeboten, und jedes derReichskontingente vollständig gemacht.

Kurfürst Maximilian Joseph von Baiern, festam Hause Oesterreich und der großen AngelegenheitDeutschlands haltend, ließ es nicht bei der einfachenStellung deS Kontingents bewenden. Im Vorgefühldes großen, alles umwälzenden Sturms erkannte er,daß Baiern seine Selbstständigkeit nur bewahren werde,wenn es sich mit eigenen Waffen schütze. Darum ließer thätig die Bildung einer starken Landwehr vorbereiten,rastlos in Pulver - und Zeughäusern arbeiten, die grös-sere Befestigung von Jngolstadt beschleunigen, die Vor-rathshäuser aller Art füllen, und seinem Heer edlemGeist einflößen. Schon früher hatte er den vormahlsüblichen Verkauf der Stellen beim Heere abgeschaft(röten Februar 1799), vorzüglichere Offiziere angestellt(rsren März r?99), einerseits zweckmäßige Ersparungenbei der Heerverwaltung eingeführt, anderseits die Be-soldungen und Gehalte erhöht (7tru September 1799 ),