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unterhalb Roveredo , denn schon streckte Brune'S lin-ker Flügel sich, unter General Moncey , herauf,dem Zuge Macdon ald's entgegen. Laudon ver-suchte Alles, den General Moncey, wahrend dessenVorrnckens über Rivoli, durch Unterhändler bei Dolce,bei Alla, zuletzt vor Roveredo , zu verzögern. Es warvergeblich. Er mußte zurück und sich unter die Kano-nen des Schlosses la Pietra, zwischen Roveredo undTrient begeben. Moncey rückte in Roveredo ei» (stenJänner). Hier kamen diesem bald nachher Absenkungenvon Macdonald entgegen, der an demselben TageTrient nach heftigem Widerstände weggenommen, unddie Oesterreicher gegen den Ursprung der Brenta zurück-geworfen hatte.
Es befand sich Laudon zu La Pietra in der ge-fährlichsten Lage. Vor und hinter ihm stand der Feindmit Ueberlegenheit; er sah feine Vernichtung vor. Nichtskonnte ihn, als eine List retten. Sie gelang. Er mel-dete dem General Moncey , daß der Waffenstillstandwirklich in Italien abgeschlossen sey, daß dem zu Folgedie Oesterreicher Trient und das Schloß La Pietra über-geben, sich selbst aber nach Levico hätten zurückziehenmüssen. Moncey ließ sich tauschen; Laudon zog un-gestört ab, und entkam seinem gänzlichen Untergänge, in-dem er der Brenta zueilte, um das Heer Bellegarde'szu erreichen.
Bellegarde selbst, durch seinen sieghaften FeindSchritt um Schritt verfolgt, zog sich von Caldiero zurück,nach Villanova (bten Jänner), dann in die Ebene hinter'Agno , nach Montebeüo, wo er vergebliche» Widerstandleistete, um Vicenza decken zu können, wo jedoch die