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gung anögemittelt wäre, beschleunigte dieß zwischenFrankreich, Preußen und Baiern den Abschluß einerUebereinkunft zu Paris (5ten September), vermittelstwelcher für Bayern abermals, nicht nur der Besitz vonPassau und des Gebiets am rechten In»-Ufer, sonderndie gesammte Entschädigung gewährleistet würde. Auchoffenbarten sofort Frankreich, wie Rußland , in ihren zuNegenöburg (iZten September) übergebenen Noten denentschiedensten Willen gegen Oesterreichs Absicht, dasGebiet desselben bis zum Lech und zur Gefahr einesStaates ausdehnen zu lassen, dessen Daseyn bisher nurdurch die eifersüchtige Staatsklugheit der Fürsten Deutsch ,lands gerettet worden war.
Wie nothwendig Baiern auf Passan's Besitz beste-hen mußte, eben so gerecht war von der andern Seiteaber auch allerdings Oesterreichs Klage über die auffal-lende Unzulänglichkeit der Entschädigung, welche demGroßherzige von Toscana für den Verlust seiner ita-lienischen Staaten angewiesen werden sollte. Nur derwürdevollen Stellung und Festigkeit des deutschen Kai-sers gegen des ersten Consuls gebieterische Ansinnungengelang es endlich, daß nach lebhaften Unterhandlungeneine mildere Ausgleichung (rasten Jänner 1803) zu Standekam. Allein das Haus Bayern mußte zu derselben wie-der die Opfer bringen. Zwar der Besitz von Passau wurde dem Kurfürsten eingeräumt, aber dagegen wurdenihm das Bißthum Eichstädt mit Ausnahme der AemterSandsee, Wernfeld, Spalt, Abenberg , Ahrberg - Ohrn-bau und Wahrberg, Herrieden , so wie noch andere schonempfangene und verheißene Entschädigungen wieder ent-rissen.