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Erster Band.
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Dagegen war die österreichische Macht, besonders wenn«och ein beträchtliches Beobachtungscorps gegen die-Baiern in der Oberpfalz abgesendet werden sollte, allzu-schwach. Auch hatte nun, wie zugleich der Kurfürstvon Würtemberg, schon Kurfürst Marimi lian Iosephunwiderruflich entschieden, da keine Neutralität für ihnmehr zu hoffen war, sich derjenigen der kriegführendenMachte anzuschließen, die, ohne vorher seine Selbst-ständigkett gekränkt zu haben, Ehre und UnabhängigkeitBaierns am Nachdrücklichsten sichern konnte und wollte.Zu spät erschien nun der österreichische Gesandte, GrafBuol-Schaue »stein, vor dem Kurfürsten (ListenSeptember). Schon war die Lage der Dinge zu sehrverwandelt.

Also sah sich Baiern jählings in einen Krieg ver-wickelt, an welchem es, ohne Vorbereitung, von derMacht der Umstände zur Theilnahme gezwungen war.Durch eine Reihe vorangegangener Kriege erschöpft, hattees seit Abschluß des Lüneviller, Friedens zu kurze Fristgehabt, dem Wehrstande die nöthige Vollendung zu ge-ben ; aber wehr geleistet, als eben solche Frist erwartenließ.

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