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Erster Band.
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Bei Oberkochen, ohnweit Aalen (I 7 ten Oktober) ange-kommen, erschien Befehl, noch an demselben Tage überNeresheim und Trochtelfingen zu gehen, um bei Oettin-gen die Vereinigung mit dem Erzherzog zu bewerkstelli-gen. Er gieng.

Aber der französische General Rivaud eilte miteinem Theil seiner Division, und der bakerischen BrigadeSiebein (zu Ndrdlingen noch mit einiger Artillerie undReiterei verstärkt) nach Pflaulach, Durrenzimmern undTrochtelfingen. Hier stellte sich General Werneck ebenauf, der in einem Gefecht seines Nachtrabes unweitNeresheim fast aller seiner Reiterei beraubt worden war.Von Heidenheim her erschien Murat, welcher dem Erz-herzoge auf dem Fuße gefolgt war. Von Aalen undNdrdlingen her kam Marschall 8 anneö. So war Wer«neck von allen Seiten eingeschlossen. Noch versuchte eseine österreichische Division von Palatin-Husaren undeine beträchtliche Abtheilung Dragoner (bei Tagesanbruchden I8ten Oktober) über Pflauloch zum Erzherzog Fer-dinand durchzubrechen. Allein der baierischeMajor Lin-den au mit seinen 130 Reitern warf sich ihnen in Pflau-loch entgegen, vertrieb sie aus dem Dorfe, nahm einenRittmeister und mehrere Mannschaft gefangen, entrißihnen auch einen Haubitz- und Granadenwagen, undzwang alle übrigen nach Trochtelfingen zurück. Ebenderselbe, vereint noch mit ISO französischen Dragonern,trug am nämlichen Tage auch vorzüglich dazu bei, daßder österreichische Heerhaufe noch 800 Gefangene und1 g Kanonen verloren. Das raubte dem General Wer-neck die letzte Hoffnung, sich durchschlagen, oder Un-terstützung gewinnen zu können. Also übergab er dieUeberbleibsel seines Corps im elendesten Zustande denSiegern.