mit dem Ungestüm der Witterung und allen Unglücks«fällen kämpfend, unter ungeheuren, vielleicht zuletzt ver-geblichen Anstrengungen, lieber das Leben wagen, alsZeuge der Schmach seyn wollte, welche Mak den Waf-fen Oesterreichs bereitere. Viele der Feldherr» in Ulm dachten, wie Ferdinand; doch gab ihnen die Geburt nicht,gleich dem Erzherzoge, das Recht zu einer Selbststan-digkeit deö Willens gegen den mit höchster Vollmachtbekleideten Ober-Feldherrn des Kaisers.
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Kleiner Krieg an den Gränzen Lirols. DieFeste Oberhaus. Uebergang des franzö-sischen Heers und der Baiern über denInn.
Napoleon , die Siegesfrucht nicht zu verlieren,welche er aus den Fehlern seines Gegners schon gewon-nen, ließ den Heerhaufen des Marschalls Ney gegenTyrol rücken, um, unterstützt durch. Marschall Auge«reau, dies Gebirgsland und dessen streitbares Volk zubezwingen. Alle übrige Heerhaufen mußten sich in star-ken Zügen gegen die Jsar, dann zum Inn bewegen.Die Ausgänge Tirols, die Straßen von Innsbruck ,Murnau, Schvngau und Weilheim zu bewachen, mußteder baierische Brigadier Graf M i nuzzi mit zwei Regi-mentern Fußvolks (Kurprinz und Leib-Regiment) undeinem Dragoner-Regiment (das zweyte, Taris) einePostenkette längs dem Gebirge durch Lenggries , Gri-sach, Gmünd, Weilkirchen, Tegernsee , Wallersee u.s.w.ziehen. Es fehlte hier nicht an kleinen Gefechten, dock