Band 
Erster Band.
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gens bis sechs Uhr Abends währte, der, Uebergang überden Fluß, mit der Brücke beim alten Castel von Verenaerzwungen. Aber schon in der Nacht, während Karlerneuten Angriff rüstete, zog sich Masse na wiederans rechte Ufer zurück, und zerstörte dazu noch dieUebergangsbrücken bei Pesceutina und Ponrone.

Zum andernmahle (2ysten Oktober) erschien Mas»sena auf dem linken Ufer, entschlossen sich hier festzu-setzen und auszubreiten. Den Hauptangriff richtete erdießmahl auf den rechten Flügel der Oesterreicher, wel-cher hinter Caldiero aufgestellt war. Er erstürmte mitgroßem Menschenverlust, nach Umgehung des CastellSSt. Felice , Veronetta; bemeisterte sich der Punkte Str«und Caldiero ; aber er konnte weder die mühsam errun-genen Vortheile verfolgen, noch selbst Caldiero behaup,ten. Denn das Feuer der feindlichen Verschanzungen hin-ter Caldiero setzte ihm unüberwindbare Gränzen.

Zum drittenmahle griff er (rosten Oktober) seinenfurchtbaren und unerschütterlichen Gegner an, und warfsich dießmahl mit allem Ungestüm gegen den linken Flü-gel der Oesterreicher in der Gegend von Gambion. Alsder Erzherzog diesen, der heftig erschüttert ward, durchSchwächung des rechten Flügels gestärkt harte, stürzteMvlitor'S Division mit aller Macht gegen die den rech-ten Flügel deckenden Verschanzungen. Das österreichi-sche Corpö Bellegarde's, welches vorher dem linke»Flügel zugeeilt war, half nun wieder dem rechten. Eserglühte bei Colognola der heftigste Kampf und die Fran-zosen wurden zum Rückzüge genöthigt. Während dessenbrach die Division Gardanne in die Heermitte der Oester-reiche ein. Schon wich diese, schon hatten die Franzo»