Band 
Erster Band.
Seite
271
JPEG-Download
 

mußte <i4ten November): er erhielt freien Abzug nachDöheim, unter dem Gelübde, binnen Jahresfrist nichtgegen Frankreich zu dienen. Augereau wandte sich dar-auf nach Ulm ; ring» umher war kein Feind mehr. Da-her empfieng nun die Brigade Siebein Befehl, in Eil-Zügen nach Oesterreich zu gehen, und zum baierischenArmee-Corps zu stoßen, welches, seit der Verwundungdes Generallieutenants Deroy, allein unter Wrede'sOberbefehl stand. Eben so nahmen auch das 6te undI3te baierische Linien-Regiment, mir einer Cavallerie-Ergänzung, (am L7sien Oktober) ihre Richtung vonWürzburg, über München, nach Salzburg , unter An-führung des Generals Karg.

y-

Rückzug des russisch-österreichischen KriegS-Heeres über Krems und Wien nach Mähren .

Es ist aber Zeit, auf die Bewegungen der Haupt-heere zurückzublicken.

Nachdem die Franzosen über den Jnn gegangenwaren, wie schon erzählt ist, wo Braunau mit 45 Kano-ne» und großen Kriegs-und Lebensvorräthen in ihreTewalt gefallen, für sie ein vortheilhafter Waffenplatzwurde, blieb der rußisch - österreichischen Armee unterKutusow und Kienmair keine Wahl übrig, als sichLegen jene russische Hauptmacht zurückzuziehen, welchedie Feldherren Burthoeven und Michelsvn in gro»ker Eil durch Schlesien gegen Mähren heranführten.Denn Kienmair, Meerveld und Kutusow , letz,derer mir nicht mehr, als 20,000 Russen, waren zumernste» Widerstand gegen die «nverhältnißmäßige Ueber»