Band 
Erster Band.
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siüm an, und es erhob sich eines der blutigsten Gefechtedes ganzen Feldzugs auf dem beschränkten Schlachtfelde»Mortier zweifelte nicht an naher Hülfe von seinenübrigen von Spitz aus vorrückenden Divisionen; setzte daswilde Gemetzel des Kampfes unerschütterlich fort biszum Nachmittag, und sah sogar schon den Sieg sich ihmzuneigend. Allein Kutusvw, der russische Heerführer,hatte mittlerweile zwei Heersäulen über Durrenstein undWeissenkirchen in den Rücken der französischen Stellunggesandt. Dadurch wurden Mortier's Schlachthaufenzwischen zwei Feuer gebracht, und der Verbindung mitden nachrückenden Divisionen beraubt. Aber heldenmü-thig setzten sie, wie sehr auch ihre Reihen schon durchdas feindliche Geschütz gelichtet waren, das mörderischeTreffen fort, auch dann noch, als fast alle ihre Muni-tion verloren war. Darauf kehrten sie um, und, mitAufopferung ihrer Artillerie, stürzten sie sich, Mortieran ihrer Spitze, gegen die Russen, die ihnen bei Weis-senkirchen im Rücken standen. Aber schon waren diesedurch die von Spitz angekommene Division Dupont ebenfalls in ein Gefecht verwickelt worden, nun vornund hinten angefallen, und konnten nicht hindern, daßsich, mitten durch ihre Reihen, die Ueberbleibsel derDivision Gazan Weg bahnten. Damit war das Gleich-gewicht des Treffens hergestellt, von welchem sich beideTheile den Sieg beimaßen, während beide großen Ver-lust an Todten, Verwundete» und Gefangenen hatten-Inzwischen war davon Kutusvw's Rückzug auf derBrünner Straße nach Mähren die Folge.

Ihm rückte Mortier nach. Diesen zu unterstützen,empfieng Bernadotre's baierlsch-französisches CorpsWeisung. Wrede dessen Truppen in und bei Schmier»