Stecken selbst rückte das erste Regiment Chevaurlegersund das achte Linien-Regiment; voran im Sturmschrittdas erste Bataillon desselben unter Major Hepp aufder großen Straße. Das zweite Bataillon Dietfiirthdeckte diese Bewegung auf dem rechten Flügel der An-griffs - Kolonne, an deren Seiten Cavalerie -Haufenund sämmtliche Schützen zogen. Zur Unterstützung Allerdiente das I2te Linien-Regiment (doch mir einem Ba-taillon hielt es Jglau besetzt), und das vierte leichteBataillon Stengel, von dem zwei Compagnie» nachGieshübel entsendet waren,
Die Oesterreicher fochten in der Stellung von Ste-cken mit lang unerschütterlicher Tapferkeit; nicht andersdie Baiern, welche General Wrede durch eignes Bei-spiel entflammen mußte. Als aber von der Wollauer«Höhe das Geschütz des Lieutenants Aichn, und seit-wärts die Feldstücke des Oberlisutenants Binder gegendie feindliche Seite wirksamer spielten; als das ersteBataillon des 7ten Regiments von der Wollaner-Hdhe,links Stecken, den Wald nahm, und den Feind umgieng,und das zweite leichte Bataillon sich in die linke Seitedes Feindes warf: da drang Major Hepp, trotz desheftigsten Artilleriefeuers der Oesterreicher mit seinem Ba-taillon in den Ort Stecken ein, vom vierten, zweitenund dritten Chevaurlegers - Regiment kräftig geholfen.Der Feind zog sich in Ruhe und Ordnung zurück, dasGefecht verlängerte sich bis zur Nacht. Denn Wrede,um bessere Stellung zu gewinnen, ließ noch die zwischenLerchenberg und Deutschbrvd gelegenen Hohen besetzen.Von dort herab sah man die Wirkungen des Tages, denRückzug jener feindlichen Abtheilungen, welche über Win-dig-Ieuikau gegen Pilgram schon die linke Seite des