Band 
Erster Band.
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ten nehmen müßen, außerordentlich verspätet. Sie brach-te» die Nachricht vvm Siege Napoleon'» über das rus-sisch« österreichische Heer in der Schlacht bei Austerlitz , undvvm darauf am 4ten December erfolgten Abschluß desWaffenstillstandes. So war demnach im Treffen vor»Jglau noch Blut vergossen worden, als die kriegführen-den Mächte schon ihr Schwert friedlich gesenkt hatte».

ir.

Die Schlacht bei Austerlitz .

Der Sieg des französischen Kaisers in Mahren über die vereinigten Machte war weniger die Frucht dergrbßern Menge oder grossem Tapferkeit seiner Kriegs-völker, als seiner eigenen Feldherrn «Ueberlegenheit gewe-sen. An den festen Punct von Brünn , auf einem engenRaum, hatte er sein Heer gelehnt, fähig sich, nach demGebot der Umstände, plötzlich nach Westen oder Südenauszustrecken. Zu St. Anton, Schlapanitz , Kobeluitz,Sokolnitz, Telnitz und Menitz, standen Abtheilungen; dieVormachten aber Angesichts des Ortes Girschikowitz ge-gen Posorzitz und Krug.

Hier zu Posorzitz stand in derselben Zeit (rosten No-vember) Fürst Bagralivn mit der russische« Vorhut,Kienmair aber mit der österreichischen zwischen An-sterlitz und Krzeuorvitz; und Streifwachen schwärmte»bis Hosteriadek, Aujest, Satzschau und Menitz. Alleinschon folgendes Morgens (tsten December) änderte daS !Heer der verbündeten Kaiser in allgemeiner Bewegungdie bisherige Stellung. Denn e- trat in vier große»Kolonnen unter den Generale« Doctorow, Lange-