zen noch durch den preußischen General Pellet, dermit einem Bataillon und drei Escadronen bei Blanken»bürg, und durch den General Schirnmelpfennig,der mit einem Husaren »Bataillon bei Pösnek stand,erleichtert werden können, wenn sie nicht etwa durchbesondere Verhaltungsbefehle zur Uuthätigkeit verdammtgewesen wären.
Mit verhältnißmäßig geringem Verlust hatten dieFranzosen bei Saalfeld über die preußische Gesammt«Macht, in strategischer und moralischer Hinsicht, einenGewinn von unberechenbaren Folgen errungen. Schonhatten sie den linken Flügel ihres Feindes vollkommenumgangen, und ihn in seiner sehr bedenklichen Stellungaußer Stand gesetzt, Dresden und Berlin zu sichern.Fürst Hohe »lohe, von der Unmöglichkeit überzeugt,den linken Flügel des HeerS, den er befehligte, am lin-ken Saalufer zu halten, zog sich nach Jena , zwischenJlm und Saale , und die Armee des Kbnigs gegenWeimar zurück, bis gegen Frankendvrf an der StraßeNach Jena. Was das Unglück bei Saalfeld auf dieGemüther gewirkt hatte, bewies die Unordnung undgränzenlose Verwirrung, welche unter den Truppen zuJena (Uten Octobrr) einriß, als sich da ein ganz un-grgründeteö Gerücht vom Anrücken der französischen Ar-wee verbreitete. Zwar die Heerführer stellten die Ruhewieder her, aber mir Verlust von Zeit, eben als dieMinute« am kostbarsten waren. Man schien im Rächder Feldherrn aber die hohe Wichtigkeit der Augenblicke*^cht zu fühlen, und beeiferte. sich keineswegs durchlasche Thaten, entweder den Eindruck des ersten Un»falls zu schwächen, oder größer« Unfällen vorzubeugen»