Band 
Erster Band.
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Vernichtung der preußischen Heeresmacht.Fall der preußischen Festungen bis in»December 1806.

Wir enthalten uns aller Bemerkungen über die Ur-sachen, welche das gränzenlose Unglück des preußischenReichs herbeigeführt haben. Die Thatsachen sprechen. ^Friedrich Wilhelms ganze Streitkraft war zer-schmettert. Die Trümmer derselben flogen planlos um-her. Napoleon's Marschälle zogen nach allen Rich-tungen aus, auch diese Trümmer noch zu ereilen undzu vernichten.

Die Stellung des Königs von Preuße» nach demTage bei Jena und Auerstädt war ungleich verzweiflungs-voller, als die des Kaisers von Oesterreich einst nachder Schlacht bei Auflerlitz, Aber seinen Muth verlor ernicht Noch zählte er auf die Treue der unberührtenund »«Verlornen Provinzen; noch auf die Standhaftigkeitseiner zerstreuten und starken Vestungen, welche den Feindaufhalten, und dessen Kräfte zersplittern würden; imHintergrund sah er Rußlands ganze Macht zu seinemBeistand. Zwar einen Waffenstillstand schlug er (iStenOktober) seinem Ueberwinder vor, aber des festen'Ent-schlusses, keinen entehrenden Frieden einzugehen. Erwollte die Ueberbleibsel seines KrkegSvolks bei Magde-burg sammeln, dort die Reserve-Armee unter HerzogEugen von Würtemberg an sich ziehen, jene weitläuf- >tige Vestung stark besetze»,, dann Berlin und PotSdamgegen den Anlauf des Feindes decken, oder im schlimm-sten Fall sich hinter die Oder begeben, und mit denostpreußischen Schaaren vereinigen, welche schon gegen