Band 
Erster Band.
Seite
149
JPEG-Download
 

— 1-9 —

Lieutenant Grkesenböck gegen den Andrang des Fein-des deckte.

General Lefebre aber, nur Rache athmend, nochin nassen Kleidern, eilte auf Kourierpferden nach Schweid-nitz voraus, ließ da eine preußische Kanone beweglichmachen, und sammelte an hundert Mann durch Schle-sien ziehender Franzosen und 4oo Polnische Uhlanen zusich. Mit diesen Uhlanen, mit der Escadron Chevaur-legers unter dem Lieutenant Aandt, mit der preußi-schen Kanone unter Hauptmann Regnier flog er fol-gendes Tags (i5ten Mai) nach Fürstenftein. Haupt-mann Brück mit der zweiten Grenadier-Compagnie desLeib-Regiments, und mit den Schützen desselben Ober-lieutenaut Baligand folgten im schnellsten Laufe aufWägen. Gleiche Richtung nahm Graf Wa! dkirch mitseinem Bataillon und den hundert Franzosen.

Es hatte nämlich General Lefebre wohl berechnet,Major Losthin werde sich, nach dem Gefecht bei Kanth,schwerlich gegen Breslau weiter hin bewegen, sonder»seine Gefangenen und seine Beute in Sicherheit zu brin-gen suchen, und von drei Wegen nach Glatz oder Sil-

Lieutenant Pigenot des roten Regiments, hatten ihrentrefflichen Führer Oberstlieutenant Grafen Waldkirch treu-lich unterstützt. Lieutenant Kiefer brachte mit einerHand, welche bereits stark verwundet worden, und einenfeindlichen Artilleristen gelobtet hatte, die von ihm erobertefeindliche Kanone noch vor Ausgang des Gefechtes glücklichin Sicherheit. Eben 'so hatte sich der verwundete Lieute-nant Baron Hohenhause» des roten Linie»«Regi-ments vorzüglich tapfer gezeigt.