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Zweiter Band.
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Bald schloß sich auch das gegen Napoleon anfgestanrVene Spanien fester an sie. Mit der Pforte bereitete sieunterhandelnd den Frieden vor, der am 8ten Jänner !8vyabgeschlossen ward, mit dem Norden Deutschlands undmit Oesterreich wurden die geheimen Einverständnisse nieganz unterbrochen. So sah England furchtlos Napo-leons feindseligen Entwürfen zu, und rüstete unversöhnbardessen eigenen Untergang.

Napoleon aber, dessen großem Herrschergeiste fürungeheuere Ziele ungeheuere Mittel zu Gebote standen,in Allem umsichtig, folgerecht, entschlossen und kraftvoll,leitete die Schicksale des Welttheiles, während er Frank-reich , als Kern desselben, aus dem Chaos der Staats-umwälzung zu einer wohlgeordneten lebensreichen Machterhob. Er begann die Herstellung der Marine, und er-setzte seiner Nation den Verlust des Seehandels durchhdhern Schwung des innern Verkehrs. Manufakturenund Fabriken, Land- und Bergbau blüheten neu auf;neue Hochstraßen, schiffbare Canale, zahlreichere Brü-cken, beförderten die Handelsverbindungen im ganzenReich, und die französische Bank nahm neue Gestalt an.Nichts im großen Getriebe des Staatslebens ließ erunbeachtet; Alles traf im freien, großartigen Einklangzusammen. Die Stiftung der Hochschule zu Paris , undwas Wissenschaft und Kunst beförderte; die geschärftereZucht der neuen geistlichen Seminarien; die bürgerlicheStellung der Juden; die Vermehrung der Wohlthätig-keits -Anstalten; die wirksamere Polizei im ausgedehntestenWortsinn; Feststellung aller Rechtsverhältnisse; die pein-liche Gerichtsordnung mit Einführung der Geschwornen-Gerichte; die verbesserte Einrichtung des Staatsrathes,und Ordnung und Klarheit des Finanzwesens. Die Ver-