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Zweiter Band.
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und der König selbst den Vorsitz führte*), so wie auchder Kriegs-Oeconomie-Rath, die Wiederherstellung deSMateriellen der Armee, um sowohl die 30,000 Mann desrheinischen VundeS-Contingents, als auch hinlänglicheReserven zur allfälligen Vertheidigung deS Königreichesvollständig ausrüsten zu können.

Noch aber war das Jahr 1803 nicht verflossen, alssich schon wieder die düsteren Vorspuren eines neuenKrieges wahrnehmen ließen. Denn Napoleon , wel-cher inzwischen den größten Theil Spaniens in siegrei-chen Treffen und Schlachten bei Burgos , Espinosa,Tudela und Sonno-Sierra wieder unterjocht hatte, er-kannte Oesterreichs feindselige Absichten immer Heller.Oesterreich hatte seine Kriegesrüstnngen lebhaft fortgesetzt;mit Spaniens hoher Juncta unmittelbare Unterhandlun-gen angeknüpft, und ihr Beistand gegen Frankreich zu-gesagt; durch den Jnternuntius zu Konstantinopel ge,trachtet, die Pforte mit Frankreich zu entzweien, hin-gegen mit England zu versöhnen. Oesterreich war mitEngland im innigsten Einverständniß geblieben; undletzteres hatte durch die Antwort auf Napvleon'sund Kaiser Alerander's, von Erfurt aus gemachtenFriedens-Anträge, die Unwandelbarkeit seines feindseli-gen Sinnes beurkundet.

*) Laut Verfassung seit dem 27 stcn September 1808 an dieStelle des bisherigen geheimen Kriegs-Bureau s ge-treten.