Mit eingebrochener Nacht setzte, Genera! Deroy seinen Rückzug gegen Siegenburg fort, welchen Puncter am I 7 ten Morgens 5 Uhr erreichte. Er achtete sichglücklich, der unabwendbaren Gefahr gänzlicher Vernich-tung entgangen zu seyn, die kaum zu vermeiden gewesenwäre, hätten die wohlberechneten Anordnungen des Erz-herzogs Carl eben so gute Vollziehung gefunden. DerErzherzog hatte nämlich dem 4teu CorpS, welches amlöten Morgens 4 Uhr von Frontenhausen gegen Dingol-fingen aufgebrochen war, Mitwirkung zum Angriff beiLandc-Hut, und zwar im Rücken der Bayern geboten.Allein die schlechten Wege hatten jenem Corps erst um10 Uhr Morgens bei Dingolfingen über die Jsar zu
seines ganzen 5 ten leichten Bataillons, während der Ver-theidigung der Brücke und Vorstädte von Landshut , volleGerechtigkeit iviederfahreu. Er bemerkte ferner, daß erdie Ordnung des so schwierigen Rückzuges vorzüglich derUmsicht und Tapferkeit des Generals Grafen S e yd ewitz,so wie dem ausgezeichneten Benehmen der beiden unterihm stehenden Cavallerie-Regimenter und des 5 ten leich-ten Bataillons verdanke. General Graf Seydewitzrühmte dagegen das wackere Betragen des Obersten Baronvon Muffel, des Majors Plattner, des Rittmei-sters M r ttmann, der Oberlieutenants Dichtet,Lurtz,der Lieutenants Spengel, Baierlein, Wetubach,Barons Seefried des 4 ten Chcvaurlegers - Regimentes,der Lieutenants Dolkhammer, Pertenhammer des2ten Dragoner » Regimentes. Oberstlieutenant GrafBnttler bezeichnet den Hauptmann Ko ll effel, dieOberlieutenants Buch holz und Gerhard seines leich-ten Bataillons als vorzüglich tapfere Männer. (S- Armee-Befehle vom lösten April, yten Mai, §. 2-, 28stenNovember L. 2. isog, roten Mai H. r., 22sten Decem-ber §. ,s. rüio.)