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Zweiter Band.
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rücken, weil er die Stärke seines Gegners auf der Straßenicht übersehen konnte. Er machte also kleine Auösendnn-gen, theils um die Anhöhe zu umgehen, theils um dieBewegungen auf der Hochstraße zu erkennen; doch ohneFrucht, denn die Schützen des 2ten Linien-RegimentesKronprinz, am Saum des Waldes, verhinderten ihrVordringen. Er selbst rückte gegen die Anhöhe vor, nndbeschoß mit seiner Artillerie die bayerische Reiterei drobenlebhaft; aber der Kronprinz ließ ihm durch die leichteBatterie Regn! er von der Höhe herab wirksam erwie-dern. Kurz zu entscheiden, stürzte sich der österreichischeOberst Hardegg erst mit zwei, und zurück geworfen,dann mit sämmtlichen vier Escadronen gegen die bayerischeReiterei an. Er brachte sie wirklich zum Weichen, und dieBatterie Regnier in Gefahr, als der Kronprinz denObersten Baron von Vier egg mit einem Theil deSIsien Dragoner, Regiments schickte. Dieser stellte dasGleichgewicht im Gefecht mit seltener Tapferkeit wiederher. Erst nach langem Kampf und großem Verlust zo-gen sich, aber langsam, die österreichischen Dragonerzurück. General Thierry, der wahrend dessen diebei Brnchhof zurückgelassene Abtheilung ebenfalls heranzogstand bald von weiteren Versuchen ab, da er sah, daßsich die ganze iste Division der Bayern gegen ihn in Be-wegung setzte. Nach mehrstündigem Geplänkel, nurdurch das Feuer der bayerischen Artillerie verfolgt, machteer sich nach Offenstetten zurück. Die Division desKronprinzen aber, die ihre Vereinigung mit Da,voust's rechtem Flügel bewerkstelliget hatte, nahm ihrealte Stellung bei Abensberg wieder ein. *)

') Der Ncrlust der Letztern bestand bei der Infanterie iul getödtete» , 2 verwundeten Officiere», 5 getödtete»,