sich in den Gassen. Mehrere österreichische Abtheilungenfochten da mit unglaublichem Heldcnmnth; doch verge-bens; vergebens warf sich Erzherzog Ludwig in alleGefahren, seine vereinzelten Kampfer zu vereinigen. DieStreitmassen seiner Gegner wuchsen mit jeder Minutean. Auch Oudinot , auch Montebello erschienen.
Gegen i Uhr Nachmittags war Landshut in der Ge-walt Napolevn's. Er ließ den Feldmarschall-Lieute-nant Hiller nach Geisenhausen verfolgen. Der Ver-lust, mit welchem Laudshnt erobert worden, war geringzu schätzen neben der Wichtigkeit dieses Punctes in dergroßen Kampfbühne, neben der unermeßlichen Beute anGeschütz, Schiffbrücken, Muuitions- und Geld-Wagenund anderen Verrathen. Die Oesterreichs hatten, nachihren eigenen Angaben bei 6,000 Mann eingebüßt. Sieflohen schwach verfolgt, tief in die Nacht bis Neumarkt;ihre Nachhut, unter General Radetzky, aber hieltensie in Vilsbiburg aufgestellt, mit Vormachten diesseitsder Vils . *)
") Besondere Auszeichnung der verschiedenen Individuensieh Armee-Befehl vom Lösten April 1609, Tod des Ge-neralmajors Baron Zandt. Armee-Befehl vom isterrJuni 1L09. §. 4 , istes Chevaurlegers-Regiment Kron-prinz bei Landshut . Armeebefehl vom 29steu Juli iLo9-§. 5 Z. Wachtmeister Joseph Pittingcr, CvrporalsWeindl des lste» Dragoner-Regiments, CorpvralHuz-ler,Bök, Fuchs, Gemeine Grimm, Bach maierdes isten Chevaurlegers - Regimentes. Armee - Befehl vom3ten September 1809. H. 2, Corporal Eis des 2tenChevaurlegers - Regimentes, Gemeiner Werner des5ten Chevaurlegers-Regimentes. Armee-Befehl vomAsten November 1809, RittmeisterO tt des isten Chevaur-