Es war beinahe zwei Uhr Nachmittags, als seineVorhut, zusammengesetzt aus der Reiter-Brigade dererste» baierischen Division und aus der würtembergischenReiterei, sich dem General Vukassowich näherte.Dieser sah sich bald genbthiget, auf die Höhe oberhalbEggmühl zurück zu gehen. Nun wurden auch die Fran-zosen und Baiern in ihrer Stellung bei Schierling reger.Ihre Reiterei vereinigte sich znm Theil mit der von Lands-hut ankommenden am rechten Laber-Ufer. So standenplötzlich an beiden Seiten des Flusses siebenzehn Regi-menter baierischer, würtembergischer und französischerCavalerie beisammen.
Der Fürst von Rosenberg, welcher sich Anfangsin seiner Stellung zu behaupten, und seinen linken Flü-gel weiter auszudehnen gedachte, ward bald gewahr, daßer gegen so außerordentliche Uebermacht genug thun würde,wenn er sich begnügte, die große Straße von Eggmühl nach RegenSburg zu decken und zu vertheidigen. Erbeschloß demzufolge die Anhöhen, die sich von Unter«leuchling gegen die Hochstraße ziehen, und die Straßeselbst zu besetzen. Also räumte er die zwischen Schier-ling und Unterleuchling gelegene, jetzt der größten Ge-fahr ausgesetzte Höhe. Aber die Orte Ober - und Unter-leuchling selbst, so wie die Gehölze daneben, hielt erbesetzt. Seine Artillerie, auf einem Abhänge des Hügelshinter Eggmühl , bestrick) die Flächen von der Laber sowirksam, daß die Vereinigung der von Landshut und dervon Schierling kommenden Streithaufen wirklich einigeZeit lang gehemmt ward.
Bald aber bemeisterten sich die Franzosen des PunctesEggmühl -, führten eine Batterie auf die Höhe zwischen