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Zweiter Band.
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Compagnien zu München , und unter Befehl des OberstenGrafen Mar. Arco, den Wunsch der -Malerischen Ge-birgs-Bewohner zur Selbstvcrtheidigung gegen die tiroli-schcn Aufrührer erfüllt, und außerdem noch die Bildungeines Corps freiwilliger Jäger zu Fuß, ucbsi einer Ab-theilung berittener Jäger aus den Forstleuten des König-reiches angeordnet, deren schnelle und kräftige Einrich-tung dem Obersten, Carl Grafen von Oberndorf,zum großen Verdienste um's Vaterland ward.

Um dieselbe Zeit war Napoleon's Hauptmachtschon im vollen Zuge gegen Wien ; der Herzog von R i-voli schon in Linz , der Herzog von Jstrien, und dervon Montebcllo schon vor Ebersberg . (Den Ztcu Mai)Feldmarschall-Lieutenant Hillcr, welcher seinen Rückzugvon Stellung zu Stellung gegen einen übermächtigenFeind zu vertheidigen gezwungen war, hatte vergebensbei Linz die Donau -Brücke weggebrannt, und auf denHöhen hinter der Traun einen festen Stand zn nehmengesucht. Denn seine Nachhut, die das Städtchen Ebers-berg und die Traun -Brücke decken sollte, konnte dieseBrücke nicht zerstören, weil beim ungestümen Angriffeder Franzosen , von Claparedes Division, diese zuglcichmit den Oesterreichern über die Brücke vordrangen. Wederdas furchtbare Feuer der österreichischen Batterien gegenden laugen Zug des Feindes über die Brücke, noch dermörderische Widerstand, welcher in und außerdem Stadt-lein mehrere Stunden lang währte, konnte die Franzosenaufhalten. Sie behaupteten die Stadt, welche beim Ge-fechte in Flammen stand. Hillcr zog nach Enns , vonda nach Stein; zerstörte dort die Enns-, hier die Donau -Brücke, nachdem er über diese gegangen war, und ließdie Generale Mesko und Nordmann mit leichtenH. s uz Buch. <z