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gelten Feuerspritzen, Löschanstalten anderer Art und dieEinwohner selbst. Die Tiroler sahen von Ferne das Un-glück ihrer Kreisstadt. Zahlreich an der Brücke bei Vol-ders versammelt, griffen sie unter der Leitung des öster-reichischen Majors Veyder, mit Wuth und Rache,viermal die Postenkette des Generals Beckers vor Ter-fens an. Doch jedesmal wurden sie mit Verlust zurück-getrieben. Und spät Abends (um 8 Uhr den löten Mai)brach zu Schwatz die Aschengluth wieder in Flammenhervor, schrecklicher bald, denn zuvor. Keine mensch-liche Kraft konnte die unglückliche Stadt mehr von ihremUntergänge retten.
Gerne wäre Wrede schon am Morgen dieses TageSmit seiner Division nach der Hauptstadt Tirols, demMittelpunct des Aufstandes, geeilt, um dessen größereAusbildung zu wehren. Aber der Herzog von Dan zigwidersprach und zauderte. Denn dieser fürchtete fürseine Verbindung mit dem Salzburgischen, zumal be-kannt war, daß Major The ob ald mit seinen zwei Com-pagnien von Berchrcsgadcn nicht weiter, als bis Hinter-ste hatte kommen und keine Verbindung mit den Baiernim Tirol hatte stiften können, weil die Insurgenten schonden Hirschbügel mit Uebermacht besetzt hielten. Eben sowar bekannt, daß die Aufständischen den Loferpaß imRücken des baicrischcn Heeres bedrohten, wo der Oberst-lieutenant Weltmann nur mit zwei Compagnien desyten Regimentes stand, dem der Major Graf Vsen-burg bei Meleck mit zwei Compagnien des nämlichenRegimentes zur Unterstützung diente, indem er sich durchausgesandte Poster mit dem Major Thevbald in Ver-bindung hielt. Arch Reichenhall, dieser wichtige Punct,schien nicht ohne Gefahr, und mancherlei Andeutung