Band 
Zweiter Band.
Seite
194
JPEG-Download
 

Wrede selbst ging mit einer beträchtlichen Abtheilungam linken Donau-Ufer aufwärts gegen Ottensheim (lytenJuni), dort die vom Feinde in der Nähe von Wbrth ge-sammelten 21 Schiffe und mehrere Fähren zu vernichte».Er vollbrachte dies, ohne Widerstand zu erblicken, underfuhr durch seine versandten Spähwachtcn zugleich, daßdie Oesterreicher hier überhaupt schwach seyen, und ihrevornehmste Starke wohl bei dem gut befestigten PuncteHellmannsdd haben mußten, um den Eingang in Bb-heim über Zwettel (4 Stunden von Linz ) zu decken.

Dessen gewisser zu werden ordnete der Herzog vonDanzig den General-Lieutenant Wrede mit einem

Frühe 2 Uhr stieß der baierische ChevaurlegerS - LieutenantPrinz Oettingen-Epielberg auf eine österreichischePatrouille in der Nähe von Steyereck, und warf solchewiederholt zurück. Der Gegner hielt fortwährend dasSchloß Wildbcrg auf der Straße nach Hellmannsöd besetzt,während er auf der Frepstadt - Straße seinen ersten Posteneine Stunde hinter Gallneukirchen am Donau -Ufer zuSt. Georgen hatte. Am Uten Juni mit Anbruch desTages griffen die Oesterreicher , die jenseits dem DorfeWellenberg auf den Auhofer - Hohen aufgestellten äußer-sten Posten des vom General Grafen Beckers befehlig-ten rechten Flügels der Division Wrede mit Nachdruckan, und warfen solche, als Folge großer Ueberlegenheit,zurück. Nachdem jedoch diese die nöthige Verstärkung er-halten hatten, drückten sie, ohne irgend einen Verlust,ihre Gegner, welche sich nun gegen Hellmannsöd zurück-zogen, wieder zurück. Eine, am nämlichen Tage von denVorposten ebengenannten Generals gegen Gallneukirchen abgesandte, aus i Offizier, 2 S Schützen und 15 Chevaur-legers bestehende Patrouille fiel in einen von einer feind-lichen Escadron gelegten Versteck, verlor 5 Mann uudS Pferde, so wie 4 Mann Todte.