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Zweiter Band.
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erschreckte diese abgedienten, vom trefflichen Geiste beseel«ten Kriegeöleute nicht. Mit einer schönen Haltung, wieauf dem Paradeplatz, Alle in Kleidung und Waffen, seitdem vorigen Tage wie zu einem Fest, sorgfältiger ange-than, flößten sie durch ihre Ruhe den Bewohnern WienSErstaunen, den Kämpfenden neues Vertrauen, den Flücht-lingen Scham ein.

Als Gcnerallieutenant Wrede das linke Ufer derDonau betrat, schwankte er einen Augenblick, ob er nichtdem bedrängten linken Flügel des französischen Heeres zurHülfe gehen solle? Doch hatte ihm Napoleon allzu-bestimmt eine Aufstellung neben den französischen Gardengebieten lassen. Er begab sich daher in Person eiligstzum Kaiser selbst, und war nicht wenig erstaunt, diesenaußerordentlichen Mann, auch nachdem er ihm das Schick-sal des linken Flügels genau geschildert hatte, in einerRuhe und Unbefangenheit zu sehen, als wäre er ein Ge-bieter der Verhängnisse. Weit entfernt, die bayerischeDivision, schon bis auf tausend Schritt herangekommen,zur Unterstützung des fort und fort weichenden Flügels zuverwenden, befahl er ihr, sich ungesäumt seinen Gardenanzureihen. Es geschah. Die Garden jauchzten ihr beider Ankunft grüßend ein Lebehoch zu; denn Napoleon selbst hatte in einer kurzen Anrede an die Bayern , ihrerbisherigen Tapferkeit gedenkend, erklärt, welchen Werther auf ihr Ankommen im entscheidenden Augenblick setze.Wrede verhieß im Namen Aller, als Dank für dieseehrcurciche Auszeichnung, eine würdige That.

Während die Oestcrreicher unter Klenau's undCollowrath's Befehl siegreich vorschütten, stand Bel-lcgarde's Corps unerschütterlich zwischen Aderklaa undWagram, die Grenadiere und das Reiter Reserve-CorpS