Corps. Ein lebhaftes Kanonenfeuer her und hin. Aberdie kräftige Wirkung von Beilegnrde'S Zwölfpft'mder-Batterie hemmte für den Augenblick Marmont's ra-sches Vorschrciten. Da erschien Kaiser Napoleon mitden Garden auf dem Kampfplatz, und nachdem er desFeindes Stellung erkannt hatte, befahl er allgemeineBewegung gegen Zuaim. So mußten auch die Baiernwieder von der Hohe nach der Tiefe. Nur ihre Reitereiund Artillerie blieb droben. Unter dem Schntz der Letz-teren, schritt das Fußvolk durch daö Kreuzfeuer vonzwei 'österreichischen Batterien, ohne bedeutenden Verlusthin, stellte sich dann in zwei Treffen auf, und die ersteBrigade rechts von Znaim . Doch kamen sie diesen Tagnicht unmittelbar zum Gefecht, ausgenommen die Schü,tzen der ersten Brigade, und einige Abtheilungen des sechs-te» leichten Bataillons, als Plänkler.
Den ganzen Tag wahrte der Kampf auf der gan-zen Schlachtlinie. Zwar ein heftiges Gewitter gegenAbend verzögerte Napoleon's weiteres Vordringen „m.mehr als eine Stunde. Doch erkannte Erzherzog Carldas Gefährliche seiner Lage sehr wohl. Denn, festgehal-ten in einer von seinem Gegner überh'oheten, allzuans-gedchnten Stellung, konnte jener Mn endlich auf denlinken Flügel umgehen. Napol?on'S Reiterei standin Bereitschaft, jede rückgängige Bewegung und Unord-nung der Oesterreicher zu beuützen, besonders wenn dieseReiterei in den Ebenen hinter Anaim freiern Spielraumgewann, was bisher blos die feste Behauptung dieserSradt gehindert hatte.
Eben schickten sich die französischen Schlachthaufenan, mit Aufbietung aller Kraft, Meister dieses Punc-tes zu werden, als, — es war sechs Uhr Abends, —